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Die Klasse von Felizitas Guggisberg spielte "Ein Wintermärchen"

16. Februar 2011: Das Wintermärchen von Ernst Kreidolf wird von der 1/2. Klasse im Singsaal der Unterstufe wunderschön in Szene gesetzt.
Winter ist es geworden. Der Hauch am Fenster ist zu einem Märchenwald erstarrt. Auf schlanken Stämmen entfaltet sich ein Gewirr von Ästen und Zweigen. Zwischen dem Wurzelwerk öffnen sich Höhlen und Gänge.
Und da es richtig schneit und stürmt, kann ja nur Schneewittchen durch den Schneesturm auf die Erde kommen. Wir wollen es mit den Zwergen besuchen.
Die drei Zwerge wanderten weiter und kamen in einen tiefverschneiten Wald. Da lagen auf Bäumen und Sträuchern lauter Ungeheuer: Drachen, Hunde, Elefanten und Gestalten, von denen man nicht wusste, sind’s grosse Vögel oder Krokodile oder Frösche.
Chömmet mir wei liseli verby schlyche. Es gseht us, wie wenn sie würde schlafe. Mir wei se nid störe. Sie sy villech nume us Schnee, aber me cha nie wüsse, öb sie nid doch chönnte läbig wärde.
Es hatte in der Nacht wirklich gewindet und geregnet, und viel Schnee war weggeschmolzen. Dann war es wieder kalt geworden und eine Eiskruste hatte alles überzogen. Schon vor Sonnenaufgang hatten sich die Zwerge aufgemacht. Nun kamen sie an einen kleinen See. Der war von klarem Glatteis bedeckt.
Darüberhin zogen die Elfen in leichtem Schwung ihre Kreise.
Das gefiel den drei Zwergen ausnehmend gut. Lange sahen sie hinter einem Schneewall versteckt dem zierlichen Reigen zu.
Am Eingang des Siebenzwergereviers öffnete sich die Eisgrotte. Drin sass der Eiszwerg und musterte die Ankömmlinge mit prüfendem Blick. Er wurde bald rosarot, blaugrün - vielleicht aus Zorn, vielleicht aus Freude. Er redete nichts. Er brummte nur etwas in seinen gefrorenen Bart, liess aber sonst die drei Zwerge gewähren.
O lueget der Ischzwärg, dä wird ganz rosarot. Ui u das toubnige Mu u die Runzle uf der Stirne. Er isch toube wül ig der Ischzapfe ha kaputt gmacht.
Endlich erreichten sie das Siebenzwergerevier. Gemeinsam mit Schneewittchen feierten die 10 Zwerge ein unvergessliches Fest.
Loset mau: D'Ischzäpfe töne sogar!
Schneewittchen tanzt mit den Eiselfen den Schlittschuh-Elfentanz. In schimmerndem Schleiergewand, mit diamantener Krone auf dem Haupt, gleitet Schneewittchen über das blaue Eis. Umkreist von den Eiselfen zieht es seine schöngeschwungenen Schleifen.
Und weiter geht das Fest, sogar wild getanzt wird!
Nach dem Schlitteln gab‘s noch eine Schneeballschlacht. Da das für Zuschauer etwas gefährlich ist, musste Schneewittchen hinter einem Bäumchen sitzen, wo es vor Geschossen sicher war.
Jedoch alles Schöne hat sein Ende. Auch Schneewittchen muss wieder zurück. "Jtz isch üses Schneewittli furt. So schnäll isch es gange. U üser Fründe sy o wäg. Mir sy wieder ganz alleini".
Jetzt müssen wir wieder an die Arbeit.
Es waren wunderschöne Aufführungen, eine tolle Leistung. Bravo!
 

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